Abteilungs- und Tauchordnung
 
Abteilung Tauchen der
 
Sportgemeinschaft Kaarst e.V.
 
Stand 01.03.2015
 
 
Grundsätzlich gilt die Satzung der Sportgemeinschaft Kaarst 1912/35 e.V. (SG Kaarst e.V.). Die Satzung ist bei der Geschäftsstelle der SG zu erhalten. Die Abteilung Tauchen nennt sich im Folgenden Tauch-Sport-Club SG Kaarst (TSC). Die Abteilung unterliegt der gemeinschaftlichen Aufsicht des SG-Vorstandes und des SG-Beirates.


1. Vertretung und Organisation der Abteilung

 Die Organe des TSC Kaarst sind:
 Abteilungsversammlung
 Abteilungsleitung
 Sowie die unter 1.3 bis 1.6. genannten Organe


    1.Abteilungsversammlung

Die ordentliche Abteilungsversammlung des TSC findet einmal im Jahr statt. Die Einladung erfolgt spätestens 4 Wochen vor dem Termin. Jedes Mitglied ist schriftlich mit Angabe der Tages-ordnungspunkte einzuladen. Als schriftliche Einladung gilt auch die Versendung in elektronischer Form, z.B. Email, soweit das Mitglied dieser Kommunikationsform zugestimmt hat. Anträge zur Tagesordnung bzw. Abstimmung sind spätestens zwei Wochen vor dem Versammlungstermin schriftlich oder per Email an die Abteilungsleitung zu richten. Die Versammlung muss bis spätestens 15.März eines Jahres getagt haben, da bis Ende März der beschlossene Haushaltsplan des jeweiligen Haushaltsjahres laut Satzung dem SG-Vorstand vorzulegen ist.
Die Abteilungsversammlung ist grundsätzlich ohne Berücksichtigung der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig, wenn die Einladung form- und fristgerecht zugesandt worden ist. Die Beschlussfähigkeit ist nicht mehr gegeben, wenn weniger als 50% der zu Beginn der Versammlung erschienener Mitglieder anwesend ist. 
Über Abstimmung/Beschlüsse entscheidet die einfache Mehrheit. Jedes Mitglied besitzt nur eine Stimme. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar. Stimmberechtigt sind alle aktiven Mitglieder ab 18 Jahren.
Eine Abteilungsversammlung ist einzuberufen, wenn die Abteilungsleitung es beschließt oder schriftlich von mindestens 20 Mitgliedern beantragt wird. 
Der SG-Vorstand ist gemäß SG-Satzung zu den Abteilungsversammlungen einzuladen. 
Über die Abteilungsversammlung ist ein Protokoll zu führen.

     2.Abteilungsleitung 

Die Abteilungsleitung wird von der Abteilungsversammlung für die Dauer von 3 Jahren gewählt und bleibt bis zur wirksamen Neuwahl im Amt. Gewählt werden können nur Mitglieder der Tauchabteilung.
Die Wahl ist auf Antrag geheim durchzuführen, wenn mehr als ein Kandidat zur Verfügung steht.
Die Abteilungsleitung hat die Aufgabe und die Verantwortung im Sinne der TSC-Mitglieder und deren Beschlüsse zu handeln, deren Interessen zu sichern und zu vertreten. 
Die Abteilungsleitung besteht aus dem/der Abteilungsleiter/in, zwei Stellvertretern/innen und dem/der Kassenwart/in.
Die anfallenden Arbeiten/Tätigkeiten der Abteilungsleitung, können nach Bedarf unter dem Abteilungsleiter sowie seinen Stellvertretern/innen, dem Anspruch angemessen, aufgeteilt werden.
Der Kassenwart ist für die Haushaltsplanung, -Überwachung und -Führung verantwortlich. Ausgaben und Anschaffungen erfordern die Prüfung und Zustimmung durch den Kassenwart.

Zur Unterstützung kann die Abteilungsleitung weitere Funktionen benennen, dazu zählen der/die Ausbildungsleiter/in, der/die Schriftführer/in, der/die Gewässerwart/in / VG-Delegierter/in, der/die Kompressorwarte/innen, der/die Jugendsprecher/in, der/die Gerätewarte/innen und der/die Beisitzer/innen.
Die Abteilungsleitung ist gemäß Satzung der SG, Mitglied der Delegiertenversammlung und des Sportausschusses.
Zur erweiterten Abteilungsleitung gehören die beiden Beisitzer/innen sowie die gegebenenfalls zur Unterstützung der Abteilungsleitung benannten weiteren Funktionen.
Eine Abwahl der Abteilungsleitung kann nur mit 2/3-Mehrheit auf einer Abteilungsversammlung erfolgen. Gleiches gilt für die Abwahl der weiteren Abteilungsorgane.

     3.Delegierte (Delegiertenversammlung) 

Die Abteilungsversammlung wählt gemäß §21 der SG-Satzung die Delegierten für die Delegiertenversammlung. Alle Delegierten sind gehalten die Interessen der Abteilung in diesem Gremium zu vertreten. Um eine dauerhafte Vertretung sicherzustellen sind in der Abteilungsversammlung auch 2 Vertreter zu wählen. 


     4.Delegierter (Beiratsversammlung) 
Die Abteilungsversammlung wählt gemäß §31 der Satzung der SG einen Delegierten für die
Beiratsversammlung.


     5.Gewässerwart / VG-Delegierter
Der Gewässerwart kümmert sich um alle Belange der Vereinsgewässer.
Er übernimmt folgende Aufgaben: 
- Umweltschutz beachten, Verstöße melden.
- Koordination der Seereinigung.
- Durchführung von Umweltprojekten
- Ausgabe von Tageskarten/ Saisonkarten.
- In Abstimmung mit der Abteilungsleitung die Termine für das VG-Haus reservieren.
  Er ist vertritt die Interessen des TSC-Kaarst in der VG Haus am See.
 
     6.Weitere Abteilungsorgane
1.Gerätewart
   Die Abteilungsversammlung wählt einen Gerätewart und einen Stellvertreter für die Dauer von 3 Jahren.
   Der Gerätewart ist Ansprechpartner der Abteilungsleitung. Er verwaltet die Vereinsgerätschaften und organisiert die Gerätewartung. Er hat dabei alle notwendigen rechtlichen Bestimmungen zu
   beachten.

2.Kompressorwart
   Die Abteilungsversammlung wählt einen Kompressorwart und einen Stellvertreter für die Dauer von 3 Jahren.
   Der Kompressorwart ist Ansprechpartner der Abteilungsleitung. Er verwaltet den Kompressor und sorgt für dessen störungsfreien Betrieb. Es weiterhin dafür verantwortlich die Mitglieder im 
   Gebrauch des Kompressors zu unterweisen.
   Er hat dabei alle notwendigen rechtlichen Bestimmungen zu beachten

3.Kassenprüfer:
   Die Abteilungsversammlung wählt zwei Kassenprüfer. Aufgabe der Kassenprüfer ist es, die ordnungsgemäße Führung der Kasse der SG bezüglich der Abteilung zu prüfen. Die Kassenprüfer sind  
   für 2 Jahre zu wählen.

Alle Ämter werden freiwillig und ehrenamtlich übernommen. Scheidet während der Amtszeit ein Mitglied aus, bestimmt die Abteilungsleitung bis zum Ende der Amtsperiode für deren Amt einen Stellvertreter.



2. Mitgliedschaft im TSC
      1.Eintritt in den TSC 

 Voraussetzung ist ein positives Ergebnis der sportärztlichen Tauchtauglichkeitsuntersuchung gemäß VDST-Untersuchungsbogen. 
 Die Mitgliedschaft wird durch Abgabe des Antragsformulars sowie unter Vorlage folgender weiterer Unterlagen beantragt: 

   - Tauchtauglichkeitsuntersuchung
   - Passbild
   - Kopien der Brevets bzw. Taucherpasses

Interessenten erhalten mit dem Aufnahmeantrag (u.a.) die Satzung der SG, die Abteilungs- und Tauchordnung sowie die Club-Information zur Kenntnisnahme. Mit Abgabe des Antrages erkennt der/die Antragsteller/in die Satzung, sowie die Abteilungs- und Tauchordnung, ggf. weitere ihm/ihr ausgehändigte Ordnungen an.
Das Mitglied erhält einen TSC-Mitgliedsausweis. Dieser ist stets bei den sportlichen Veranstaltungen mitzuführen.
Adressenänderungen sind der Abteilungsleitung unverzüglich schriftlich, möglichst in
elektronischer Form mitzuteilen. 



      2.Austritt aus dem TSC 
Die Kündigung ist schriftlich an die Geschäftsstelle der SG zu richten. Der Abteilungsleiter ist zusätzlich schriftlich zu informieren. Im Übrigen wird auf § 9 der Satzung der SG verwiesen. 

Spätestens am Austrittstermin sind die sich im Clubeigentum befindlichen, an das Mitglied übergebenen Schlüssel, der Füllchip (Kompressor) und der Mitgliedsausweis zurückzugeben. 


      3.Beiträge 

Die Beiträge werden von der Abteilungsversammlung festgelegt. Alle Schüler/Auszu-bildende/Studenten über 18 Jahren, die die ermäßigte Beitragsstufe erhalten wollen, müssen unaufgefordert bis zum 15. 4. und 15.10. des Jahres ihre Schüler-/Ausbildungs-/Studenten-Ausweise in Kopie der Abteilungsleitung zusenden. Andernfalls werden sie automatisch in die höhere Beitragsstufe umgruppiert. 
Ist ein Mitglied mehr als 30 Tage im Rückstand mit der Zahlung des Beitrages, kann die Abteilungsleitung, die VDST-Mitgliedschaft beenden. Das Mitglied darf dann nicht mehr an den Tauchveranstaltungen des Vereins als Taucher teilnehmen. Ebenso ist die Benutzung des Vereinssees untersagt. 

      4.Passive Mitgliedschaft

Über einen begründeten Antrag an den Abteilungsleiter kann eine passive Mitgliedschaft beantragt werden. Die Abteilungsleitung entscheidet über diesen Antrag. Eine passive Mitgliedschaft ist nur möglich, wenn das Mitglied an keinerlei sportlichen Aktivitäten des TSC teilnimmt. Das Mitglied wird für diese Zeit auch beim VDST abgemeldet und verliert dadurch seinen Versicherungsschutz. Die Grundmitgliedschaft in der SG bleibt bestehen und der SG-Grundbeitrag, sowie der TSC-Beitrag für passive Mitglieder werden weiterhin eingezogen. 


      5.Mitgliedschaft ohne VDST

Neue Mitglieder die bereits in einem anderen Verein beim VDST versichert sind, können auf Antrag bei der Abteilungsleitung, einen um den VDST-Beitrag reduzierten TSC-Beitrag beantragen. 
Endet diese Versicherung beim VDST, muss die Mitgliedschaft beim TSC in eine Mitgliedschaft mit VDST-Beitrag gewandelt werden.  Versäumt ein Mitglied diese Wandlung, ist der TSC von jeder Haftung entbunden. Es ist für jedes TSC-Mitglied Pflicht beim VDST Mitglied zu sein. 
Ist ein Mitglied länger als 1 Monat ohne VDST-Mitgliedschaft/Versicherung tritt §9 Abs. 3 der SG-Satzung in Kraft.  Bestehende Mitgliedschaften können nicht gewandelt werden.

3.Ausbildung / Training

Die Ausbildung und das Training erfolgen gemäß den gesetzlich ehrenamtlichen Vergütungsansprüchen. Die Ausbildung erfolgt nach der aktuellen Gebührenordnung des TSC, die vom Ausbildungsleiter in Abstimmung mit der Abteilungsleitung über die Abteilungsversammlung festgelegt wird. Für die Koordination der Ausbildung ist der Ausbildungsleiter zuständig. Er bildet eine Übungsleitercrew (Trainer-C) sowie eine Tauchlehrercrew. 
Der Ausbildungsleiter erstellt in Verbindung mit der Abteilungsleitung einen Ausbildungsplan. 
Das Training  in der Halle wird von der Übungsleitercrew durchgeführt. Die Ausbildung in der Halle, die praktische Ausbildung im Freigewässer sowie die DTSA-Stufen Basic, Bronze, Silber und Gold werden von der Tauchlehrercrew durchgeführt. 
Für die Durchführung von Brevets-Veranstaltungen ist es notwendig, dass sich für die Veranstaltung grundsätzlich mehr als acht Teilnehmer in eine Liste eintragen und den Ausbildungsbeitrag geleistet haben.
Zur Ausbildung von Tauchanfängern im Freigewässer sind ausschließlich Tauchlehrer befugt. Trainer-C mit Zusatzqualifikation und Gold dürfen Gewöhnungstauchgänge begleiten. Jeder Taucher, der mit Tauchanfängern ohne Tauchlehrer im Freigewässer ausbildet, verstößt gegen anerkannte Sicherheitsregeln des Tauchsports mit den entsprechenden rechtlichen Konsequenzen.
Die Übungsleitercrew-Mitglieder werden bei Bedarf, bei den erforderlichen Weiterbildungs-seminaren, z.B. zur Verlängerung der Prüfungsberechtigung, zur Erlangung des Trainer-C–Scheines, zu TL-Lizenzen aus dem Ausbildungsbudget unterstützt. Wer, wann und an welchem Lehrgang teilnimmt, legt der Ausbildungsleiter, in Abstimmung mit den Crewmitgliedern fest und stimmt dies mit der Abteilungsleitung ab. 
Qualifizierte Mitglieder, die einen Trainer–C-Schein haben, und auch Tauchlehrer, die auf einen Lehrgang oder ein Seminar gehen und dieses Geld erstattet haben wollen, müssen zwei Wochen vor der Veranstaltung (Poststempel / E-Mail) schriftlich bei der Abteilungsleitung um Kostenerstattung anfragen. Die Abteilungsleitung erteilt nach Prüfung eine entsprechende Zu- oder Absage.


4. Haushalt und Kostenerstattung
Grundsätzlich sind alle mit Kosten verbundenen Aktivitäten vorher mit der Abteilungsleitung abzustimmen.
Alle Kosten verursachenden Bereiche des TSC (z.B. Abteilungsleitung, Kassenwart, Gerätewart, Ausbildungsleitung) haben am Ende  jeden Jahres  die zu erwartenden Kosten  (Budget) für das kommende Jahr zu planen. Dieser Haushaltsplan ist in der ordentlichen Abteilungsversammlung zu verabschieden und muss dem Vorstand der SG bis spätestens Ende März gemeldet werden. 
Folgende Auslagen werden aus dem jeweiligen Budget vom TSC übernommen: 
   - Büroverbrauchsmaterial, Porto, Kopien usw. der Abteilungsleitung und der erweiterten Abteilungsleitung.  
   - Lehrgangskosten der Übungsleitercrew und der Tauchlehrercrew gemäß dem Ausbildungsplan bzw. entsprechend dem Abteilungsleitungsbeschluss. 
   - Kosten für Seminare und Tagungen der Abteilungsleitung und laut Abteilungsleiterbeschluss der erweiterten Abteilungsleitung.  
   - .Instandsetzung und Wartung der clubeigenen Gerätschaften. 
   - Fahrtkosten zu den Punkten 2, 3 u. 4.
   - Tagesspesen zu den Punkten 2 und 3. 
   - Auslagen zu den im Haushaltplan budgetierten Veranstaltungen
 
Abrechnungen zu Punkt 5 u. 6 sind mittels Formblatt durchzuführen. Darüber hinaus gehende Kosten werden nur nach Abteilungsleitungsbeschluss oder Beschluss der Abteilungsversammlung übernommen. Grundsätzlich gilt, dass bei gleichzeitigem Besuch eines Lehrganges durch mehrere Teilnehmer Fahrgemeinschaften zur Kostenersparnis zu bilden sind. Alle Abrechnungen und Quittungen werden vom Kassenwart gesammelt und an die Geschäftsstelle der SG weitergeleitet.



5. Entleih- und Füllbestimmungen

      1.Entleihbestimmungen 

Zum Entleih berechtigt ist nur derjenige, der mit unterzeichneter Erklärung Schadensersatz- oder Haftungsansprüche ausdrücklich ausschließt. (siehe Haftungsausschluss Erklärung). Das Risiko bei der Benutzung der entliehenen Geräte liegt grundsätzlich beim Entleiher. Im Schadensfall gelten die Bedingungen der zuständigen Versicherungen. 
Die clubeigenen Ausrüstungen sind vorrangig für Ausbildungszwecke vorgesehen. Entleihungen für Dritte sind nicht erlaubt. Die Entleihzeit beträgt maximal eine Woche. Nur von den Gerätewarten freigegebene Ausrüstungsgegenstände dürfen entliehen werden. Entleiher, Herausgeber, Gegenstand, sowie Aus- und Rückgabedatum sind vom Ausleiher im Gerätebuch einzutragen. Für Ausbildungszwecke muss der Ausbilder zusätzlich angegeben werden. 
Für clubinterne Urlaubsfahrten können, bei Zustimmung der Ausbildungsleitung und des Gerätewarts Ausrüstungen entliehen werden.

Der Entleiher stellt sicher, dass die von ihm entliehenen Geräte vorschriftsmäßig und pfleglich behandelt und in sauberen und trockenen Zustand pünktlich zurückgegeben werden. Es wird vorausgesetzt, dass der Entleiher nur Geräte ausleiht, mit deren Handhabung er vertraut ist. Er haftet bei mutwilligen und fahrlässigen Beschädigungen sowie bei Verlust. Es gelten alle Regeln die bei der gemeinsamen Nutzung von Gemeinschaftseigentum selbstverständlich sind. 
Defekte und Beschädigungen an entliehenen Geräten sind unverzüglich den Gerätewarten mitzuteilen und die betroffenen Teile entsprechend zu kennzeichnen.

  Wichtige Hinweise:
  Die Gerätschaften sind alle überholt, erneuert und auf den nötigen technischen aktuellen Stand gebracht worden.
  Zutritt zum Geräteraum ist nur den Gerätewarten, den Übungsleitern und der Abteilungsleitung gestattet. 

     2.Füllbestimmungen

Für den Betrieb des Kompressors sind neben den Richtlinien des Herstellers, die Unfall-verhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaft, die technischen Regeln für Druckgase, die Druckbehälterverordnung sowie die Abteilungsordnung maßgebend. Die für das Füllen von Druckluftflaschen zu berücksichtigenden Vorschriften hieraus sind im Wesentlichen aufgeführt. Auf die Einhaltung dieser Vorschriften wird ausdrücklich hingewiesen (siehe Bedienungs-anleitung für Kompressor und Füllstation). 
Für Schäden am Kompressor oder an der Füllstation, die durch Nichtbeachtung der Vorschriften entstehen, wird der Verursacher vom Verein haftbar gemacht. 

Wichtige Hinweise:
Die Benutzung des Kompressors erfolgt auf eigenes Risiko. 
Es besteht für diese Anlage kein besonderer Versicherungsschutz durch den Verein (SG) oder den VDST. 
Der Kompressor der Fa. Bauer, ist für das Füllen von Druckluftflaschen mit einem Nenndruck von 200 bar zugelassen.
Der Kompressor bzw. die Füllanlage stehen im Gesundheitszentrum der SG Kaarst. Zugang (Schlüssel) zur Füllanlage erhält man durch Hinterlegen des Mitgliedsausweises an der Theke der SG. Der Kompressor und die Füllstation dürfen nur von Personen bedient werden, die das 18. Lebensjahr vollendet, eine Einweisung erhalten und diese durch Unterschrift bestätigt haben. Eine kurze Bedienungsanleitung hängt an der Füllleiste aus bzw. ist von der Homepage herunterzuladen. Nur wer die Teilnahme an der Einweisung durch Unterschrift quittiert hat, ist füllberechtigt. Die Einweisung erfolgt nach terminlicher Absprache durch die Gerätewarte und hat jährlich wiederholt zu erfolgen. Die Kompressoranlage wird durch einen elektronischen Chip in Betrieb genommen, ohne diesen Chip ist eine Füllung der Flaschen nicht möglich! 
Den Chip erhält man gegen Hinterlegung einer Kaution von 10 € (die bei Vereinsaustritt und Rückgabe des Chips zurückgezahlt wird) beim Gerätewart oder Vorstand nach erfolgter und bestätigter Kompressor- Unterweisung. Wird innerhalb eines Jahres an keiner weiteren Unterweisung teilgenommen, wird der Chip inaktiv geschaltet. Ein Füllen ist dann nicht mehr möglich. So wird sichergestellt dass niemand den Kompressor ohne die gesetzlich vorgeschriebene jährliche Unterweisung nutzen kann. Der Chip ist nicht übertragbar. 
Die Füllung von Druckluftflaschen ohne gültige TÜV-Abnahme ist verboten. Das Öffnen der Füllhähne an der Füllstation, ohne Anschluss einer Druckluftflasche ist verboten. Der Füllschlauch kann bei einem Defekt des Rückschlagventils umher schlagen und zu schweren Verletzungen führen. Werden am Kompressor oder der Füllstation Defekte oder Störungen erkannt, ist der Füllbetrieb unverzüglich einzustellen. Überwachte Störungen werden über Warnlampen angezeigt bzw. es erfolgt eine automatische Abschaltung. Die Art der Störung ist im Füllbuch zu vermerken und einer der beiden Gerätewarte unverzüglich telefonisch zu benachrichtigen. Am Kompressor ist ein Hinweis anzubringen.
Jede Benutzung des Kompressors ist in das ausliegende Füllbuch einzutragen. Im Füllbuch sind das Datum, der Name (mit Vornamekürzel) und der Betriebsstundenzählerstand mit Nachkommastellen (Anfang/Ende) einzutragen. In das Feld „Anmerkungen" sollen alle festgestellten Mängel und Unregelmäßigkeiten der Füllanlage eingetragen werden (Benachrichtigung des Gerätewartes!). Nach Beseitigung der Störung, wird dies von dem Gerätewart ebenfalls in diesem Feld  als Vermerk eingetragen. Darüber hinaus werden auch alle Wartungstätigkeiten der Gerätewarte zur Information aller Mitglieder hier eingetragen. Die TÜV-Überprüfungsbescheinigungen sammelt der Gerätewart und übergibt diese Unterlagen bei Amtsübergabe an den nächsten Amtsinhaber. 
Bei Instandhaltungsarbeiten im Geräteraum oder am Kompressor, können die Gerätewarte auf die Mithilfe anderer Clubmitglieder zurückgreifen. Die Füllzeiten und weitere Dinge sind von der Abteilungsleitung zu veröffentlichen. 
Der jeweilige Füller ist für die vorschriftsmäßige Bedienung des Kompressors verantwortlich. Ein sorgsamer und pfleglicher Umgang mit dem Kompressor ist aus sicherheitstechnischen und gemeinschaftlichen Gründen erforderlich.
Eine Nichtbeachtung der Füllbestimmungen ist ein schwerwiegender Verstoß gegen die Abteilungsordnung und führt (gemäß SG Satzung) zu einem Ausschlussantrag an den Beirat, mit dem Ziel des Ausschlusses aus dem Verein.



6. Nutzung des Schulungsheims am Kaarster See

 Für das Schulungsheim am Kaarster See wurde von der SG Kaarst mit den Eigentümern Kaarster Segel-Club e.V. und Windsurfing Kaarst e.V. ein Nutzungsvertrag im November 1993 abgeschlossen. Die SG Kaarst hat dadurch generell ein Nutzungsrecht, alle Räumlichkeiten, insbesondere die Sanitär-, Nass-, Umkleide-, Technik- und Schulungsräume entsprechend der Hausordnung und ähnlichen Regelungen für ihre Mitglieder zu nutzen.
Das Schulungsheim Kaarster See wird von einer Arbeitsgemeinschaft verwaltet. Mit dem TSC der SG bilden alle drei Vereine eine Verwaltungsgemeinschaft (VG) "Schulungsheim Kaarster See".
Aufgabe der VG ist die Pflege und Erhaltung des Schulungsheims und des Geländes, die Abstimmung des jährlichen Nutzungsplans  und die Festsetzung der Nutzungsentgelte für Veranstaltungen durch Dritte.
Die VG besteht aus 7 stimmberechtigten Mitgliedern. Der TSC entsendet gemäß dem Nutzungsvertrag ein Mitglied in die VG.
Der TSC hat im kleinen Raum des Regattahäuschens eine Notfallausrüstung eingerichtet. Dieser Raum ist nur für Mitglieder des TSC zugänglich.
 


7. Schlüssel-Regelung

Jedes Mitglied erhält einen Schlüssel für das Tor zum Gelände am Kaarster See.
Darüber hinaus verfügt der TSC über eine Anzahl von Eingangsschlüsseln für das Schulungsheim am Kaarster See. Funktions- und Amtsträger können einen Schlüssel gegen Pfand bekommen. Sind nicht genügend Schlüssel vorhanden, entscheidet die Abteilungsleitung über die Vergabe.  Beim Verlassen des Schulungsheims und des Vereinsgeländes muss das Schulungsheim verschlossen werden.
Die Hausordnung und ähnliche Nutzungsregelungen (siehe Aushang) sind zu beachten und alle Sachen, die beim Gebrauch dem unmittelbaren Zugriff unterliegen, sind so pfleglich zu behandeln, dass sie nicht beschädigt und nicht mehr als üblich abgenutzt werden.

Sämtliche Schlüssel sind Eigentum der SG bzw. VG.
Für alle Schlüssel muss ein Pfand hinterlegt werden, dieses wird nicht verzinst.
Bei Verlust eines Schlüssels hat der Schlüsselinhaber die Abteilungsleitung umgehend zu informieren und entsprechend Schadensersatz zu leisten. Beim Ausscheiden aus dem Verein und/oder aus der Abteilung ist der Schlüssel unaufgefordert sofort der Abteilungsleitung zu übergeben. Die Schlüsselübergabe an den Schlüsselinhaber ist schriftlich zu bestätigen. Erfolgt keine Schlüsselrückgabe max. 4 Wochen nach Ende der Mitgliedschaft wird ein Schadenersatz fällig, der dem ehemaligen Mitglied entsprechend in Rechnung gestellt wird. Die Schadenersatzsumme entspricht den Kosten für den Austausch der gesamten Schließanlage und deren Schlüssel.
Die ausgegeben Schlüssel dürfen nicht an Vereinsfremde weitergegeben werden. Der Schlüsselinhaber haftet für Schäden, die aus Verletzung der obliegenden Sorgfalts- und Anzeigepflicht bei der Nutzung des Schulungsheims entstanden sind.





8. Kaarster See Regeln

Auf der Basis eines Gestattungsvertrages mit den Kreis Wasserwerken Grevenbroich hat die SG und damit der TSC ein Nutzungsrecht für den Großen Kaarster See zu Übungs- und Ausbildungszwecken. Dieser Vertrag ist jederzeit widerrufbar! 

Für den Tauchbetrieb des TSC im Kaarster See gelten im gleichen Maße die Inhalte der Benutzungsordnung der Kreis Werke und grundsätzlich die VDST DTSA-Ordnung.

Alle Mitglieder verpflichten sich mit dem Beitritt in den TSC, sich gemäß den „Kaarster See Regeln“  zu verhalten und zu handeln. Das schließt auch die Kenntnis der VDST-DTSA Ordnung ein und verpflichtet jedes Mitglied nur mit Partner gemäß den Bedingungen zu tauchen. Das Tauchen innerhalb der Schongebiete und Laichplätze ist nicht gestattet. Wo getaucht werden darf, ist in einem Lageplan von den Kreis Wasserwerken festgelegt. Die Einstiegsstelle in den See ist der Tauchersteg und dieser muss von allen Tauchern, auch Fremdtaucher ausschließlich genutzt werden.
Zeitgleich dürfen 15 Taucher im Wasser sein, davon maximal acht Fremdtaucher.
Das Tauchen ist nur erlaubt von Sonnenaufgang bis eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang. Nachttauchgänge sind der Abteilungsleitung und den Kreiswerken (Herr Casper, Telefon: 02182/17050) unbedingt und in jedem Fall anzuzeigen.
Alle Taucher haben einen gültigen Mitgliedsausweis / Tageskarte / Saisonkarte und einen gültigen Taucherpass mitzuführen und auf Verlangen vorzuzeigen, bzw. sichtbar im KFZ zu hinterlegen. Ohne die beiden Legitimationen ist das Tauchen verboten.
Für die fremden Taucher gilt eine Benutzungsordnung von den Kreis Wasserwerken. Diese wird den Tages-/Saisonkarteninhaber ausgehändigt. Jeder Benutzer ist verpflichtet, sich vor der Inanspruchnahme des Sees über die Inhalte der Benutzungsordnung zu informieren. Jeder Nicht-Vereinsangehörige hat sich eine Tages-/Saisonkarte bei der Abteilungsleitung persönlich
zu kaufen. Von dieser Regelung gibt es keine Ausnahme. Die Tages- und Saisonregelung ist schriftlich festgelegt.
Abnahmen von Tauchsportübungen durch vereinsfremde VDST-Tauchlehrer sind nicht gestattet, ausgenommen sie sind zu Vereinsveranstaltungen eingeladen, oder handeln im Auftrag der Abteilungsleitung.
Bei Vereinsveranstaltungen der anderen Sportvereine am Kaarster See hat der verantwortliche Gruppenführer des Tauchgangs mit dem Veranstaltungsleiter Zeitpunkt und Ort abzustimmen. Ist ein gefahrloses Tauchen nicht möglich oder das Risiko für Leib und Leben nicht abschätzbar, hat das Tauchen zu unterbleiben. 

Fahrzeuge sind auf dem Club-Gelände an den dazu bestimmten Plätzen abzustellen. Bei angemeldeten (großen) Vereinsveranstaltungen von Seglern und Surfern (z.B. Regatta-veranstaltungen) sind Fahrzeuge außerhalb des Geländes zu parken.
Im Übrigen gelten alle Verhaltensregeln, die bei einer gemeinschaftlichen Nutzung des Clubgeländes durch mehrere Vereine notwendig sind. Die Regelungen der VG (Verwaltungs-gemeinschaft) sind einzuhalten.
Eine Nichtbeachtung der "Kaarster See Regeln" ist ein schwerwiegender Verstoß gegen die Abteilungsordnung und führt zu einem Ausschlussantrag gemäß SG Satzung, mit dem Ziel des Ausschlusses aus dem Verein.
 


9. Aktionspass
Der Aktionspass ist notwendig, um die Anlagen, Räume, sportlichen Einrichtungen und Sportgeräte zu erhalten. Die auszuführenden Arbeiten werden vom Vorstand festgelegt und in der Regel durch Rundschreiben, Aushang im Schulungsheim, am „Schwarzen Brett“, per Email und/oder auf der Homepage bekannt gegeben. Diese können u.a. sein:
Veranstaltungsorganisation, Instandhaltungs-, Pflege- und Reparaturarbeiten an Außenanlagen und Räumen sowie Müllentsorgung.
Die Mitwirkung bei ehrenamtlichen Tätigkeiten (Wahrnehmung von Vereinsaufgaben) wird ebenfalls als Arbeitsleistung anerkannt, hierzu zählen:
Vorstand, Kassenwart, Ausbilder, Gerätewart, Delegierte zur Delegiertenversammlung (Ersatzmitglieder nur bei nachweislichem Einsatz), Beiratsmitglied (Ersatzmitglied nur bei nachweislichem Einsatz), VG-Delegierter, maximal jedoch nur bis zur Höhe der für das Jahr zu leistenden Arbeitsstunden.
Die Anzahl der jährlich zu leistenden Arbeitsstunden und die Höhe der entsprechenden Ersatzbeiträge sind in der Gebührenordnung der Abteilung festgelegt. Sie können auf Antrag der Abteilungsleitung von der Abteilungsversammlung neu festgelegt werden. Veränderungen der Ersatzbeiträge  für Arbeitsleistungen bedürfen der Zustimmung des SG-Vorstandes (§25 SG-Satzung). Nur die von der Abteilungsleitung notwendig festgelegten und angeforderten Arbeiten werden angerechnet. Kleinere Arbeiten unter einer Stunde pro Block können nicht angerechnet werden. Es können keine Stundenguthaben auf Folgejahre übertragen werden.
Jeder Aktionspass-Inhaber hat sich selbst um die ordnungsgemäße Entwertung der einzelnen Aktionsfelder zu kümmern (1 Feld = 1 Zeitstunde und nicht weniger). Befugt für die Entwertung ist die Abteilungsleitung (erweiterter Kreis). Die Entwertung erfolgt mittels Originalunterschrift durch die Abteilungsleitung oder durch Befugte, die von der Abteilungsleitung berufen wurden. Der Aktionspass muss bis spätestens 15. Dezember jeden Jahres, erfüllt oder teilweise erfüllt, an die Abteilungsleitung zurückgesandt werden. Gegen Quittung kann er im Laufe des Jahres an die Abteilungsleitung übergeben werden.
Zu spät oder nicht zurückgesandte Aktionspässe werden als nicht erfüllt gewertet und führen zur Zahlung der festgesetzten Ersatzbeiträge. Diese werden von der SG eingefordert.
Passive Mitglieder und Ehrenmitglieder sind von dieser Regelung nicht betroffen.
 


10. Kommunikation

Neben der den Möglichkeiten per Brief oder E-Mail zu kommunizieren soll zukünftig auch die Möglichkeit geschaffen werden über die Internet-Plattform „Facebook“ zu kommunizieren.
Zu diesem Zwecke wurde eine geheime Gruppe in „Facebook“ eingerichtet. Über diese Plattform können Mitglieder schnell und einfach Kontakt zu anderen Mitgliedern aufnehmen und Informationen an alle Mitglieder senden.
 


11.Ordnungsänderung

Diese Abteilungs- und Tauchordnung kann nur mit einer 2/3-Mehrheit auf einer Abteilungs-versammlung geändert werden. Diese Ordnung tritt nach der Beschlussfassung durch die Abteilungsversammlung am 12.04.2014 in Kraft. 

Tauch-Sport-Club  SG Kaarst e. V.